Der Medienhype vom Jänner verschaffte der Mitfahrbörse Aufbruchtimmung. Das Medienecho war enorm.
Das wichtigste was wir aus dieser Testphase mitnehmen konnten war, dass Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems gegeben sind. Die wichtigsten Voraussetzungen die nächsten Phasen der Entwicklung einzuleiten.
Es hat sich seither einiges getan: Ziel war es mit der Mitfahrbörse auch international Aufmerksamkeit zu erregen. Darum entschieden wir uns, diesen Service auch für andere Länder bereit zu stellen. Nun ist es möglich Fahrten quer durch ganz Europa zu organisieren. Die Geschwindigkeit des Systems ist immer noch beachtlich, wenn man bedenkt, dass in wenigen Momenten enorme Datenmengen bearbeitet werden.
Mittels dieser umfangreichen Datenbank ist es uns nun gelungen sämtliche Gebiete Europas via Mitfahrbörse zu erreichen.
Durch diese "Globalisierung" war eine Entwicklung in Richtung Mehrsprachigkeit notwendig. Momentan ist der Benutzer anhand weniger Maus-klicks in der Lage, bequem zwischen den Sprachen Deutsch und Englisch umzuschalten. Dies gewährleistet optimales Verständnis für anderssprachige Benutzer der Mitfahrbörse.
Darüber hinaus achten wir auch darauf, dass eingeschränkte Benutzergruppen unser
Service ohne Probleme nutzen können. Deswegen wurde eine barrierefreie Version
der Mitfahrbörse entwickelt, welche einfache Navigation und barrierefreie Inhalte bietet.
Somit ist es auch möglich die Mitfahrbörse anhand text-basierenden Browsern zu nutzen.
Eine der interessantesten Erneuerungen sind die Webservices. Anhand dieser
Features ist es nach Absprache mit dem Mitfahrbörse-Team möglich, die Funktionalität
der Mitfahrbörse auf eigenen Webseiten oder Programmen zu exportieren. Ein einfacher
Aufbau der Webservices stellt ein übersichtliches und leicht zu implementierendes
Funktionsangebot sicher und bietet trotzdem die nötige Sicherheit für sensible Benutzerdaten. Durch diese Entwicklung ist es möglich, dass andere Plattformbenutzer die Mitfahrbörse als Anwendung in ihre bestehenden Plattformen einarbeiten können. Plattformbetreiber X kann quasi für seine Community seine eigene Mitfahrbörse anbieten. Die Daten werden für die Benutzer nicht merkbar via Webservice von unserer Datenbank abgerufen bzw. eingeschrieben. Mit der Österreichischen Hochschülerschaft und der Plattform www.fm5.at finden sich tolle Plattformen zum Test vor.
Es muss aber auch angemerkt werden, dass wir weit von der kritischen Masse der User entfernt sind. Nach kurzen Medienhype im Jänner verflachten die Benutzerzahlen zusehends. Umso weniger Benutzer ein solches System nutzen, umso kleiner ist das Angebot. Leider haben wir nicht die finanziellen Ressourcen um aktive Medienkampagnen zu gestalten. Wir müssen uns auf Banner, Flyer und Medienarbeit wie z.B. eine Kooperation mit „The Gap“ stützen. Allerdings erreicht man dafür in keiner Region Österreichs derzeit eine ausreichende kritische Masse für das System.
Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet die Bekanntheit der Plattform wesentlich mit.
Bitte baue folgenden Banner in deiner Homepage ein, damit autostoppen in Zukunft wirklich der Vergangenheit angehört. Viva la mitfahrboerse
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